AugenWeide

1. Taunussteiner Gartenpromenade

Die Gärten waren farbenfroh, herrlich blühend, atmosphärisch dicht. Sie regten zum Nach-denken und -machen an, waren oft bienenfreundlich, naturbelassen oder gartenarchitektonisch korrekt, viele mit Teichen und Fischen, individuell wie ihre Besitzer – vor allem aber waren sie eines: eine rechte Augenweide.

Zur 1. Taunussteiner Gartenpromenade am 24. und 25. Juni machten sich zahlreiche Besucher nach einer informativen Einführung durch Reiner Herda und die Begrüßung durch unsere 2. Vorsitzende Jutta Fahrenbach im Klostergarten (einem Kräutergarten, wie ihn die Mönche nicht veritabler hätten gestalten können) bei strahlendem Wetter auf den Weg zu den 22(!) geöffneten Gärten. Wohl keiner konnte alle Gärten besuchen, bei anregenden Gesprächen und einem Glas Wasser oder einer Tasse Kaffee blieb man bei einigen Gärten hängen, bzw. sitzen. Dies allein verlangt eine Wiederholung!

Ob seniorengerechter Vorgarten, Ziergarten wie aus dem Katalog, Naturgarten/Nutzgarten, Garten im Landhausstil, der Hanggarten bis hin zum "träumenden" Garten als Meditationsmittelpunkt mit weitem Blick über den Taunus - wie die einzelnen BesitzerInnen die zur Bepflanzung gebotene Fläche nach ihrem Gusto gestaltet hatten, reizte einen Besucher zur Aussage „Seh ich Deinen Garten, weiß ich wer Du bist".

Bei dem sehr launigen, feuchtfröhlichen Abschluss in den Gartenanlagen des Seniorenzentrums am Sonntagabend wurde von Teilnehmern und Besuchern die beeindruckende, unterschiedliche Vielfalt der Gärten gelobt. Und man konnte heraushören, dass für Viele bei ihren Gartenbesuchen das Plaudern, das Fachsimpeln, - die häufigste Frage: „was machen Sie mit oder gegen den Giersch?“ - ohne Besserwisserei, aber erdverbunden in idyllischer, ruhiger, vielleicht wohlduftender Umgebung und das Kennenlernen seiner Mitbürger als der eigentliche Gewinn dieser Veranstaltung angesehen wurde.
Wir danken nochmals allen, die mitgemacht haben!

 

 

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